Cerith Wyn Evans

Museion_Evans_Foto Luca Meneghel (7)

03/10/2015 – 10/01/2016
Opening 02/10/2015, 19 h

Museion präsentiert die erste Einzelausstellung von Cerith Wyn Evans in einem italienischen Museum. Im von der UNO ausgerufenen internationalen Jahr des Lichts entwickelt der Künstler eine große Installation, die sich an Himmelskörpern und deren Umlaufbahnen orientiert. Diese neue Produktion steht neben bereits existierenden Arbeiten wie Lichtsäulen oder Klang-und Neon-Installationen.

Die Untersuchung physikalischer Phänomene und die Erweiterung der von der Wissenschaft gesetzten Grenzen in Zwischenräume, wo Fantasie und Philosophie möglich sind: das sind die Bereiche, in denen sich die Ausstellung im Museion bewegt. Eine sinnliche Reise durch mehrere Zeitlichkeiten zwischen Nichtgesagtem und Unmerklichem und so auch eine Hommage an das Unerklärliche und Nicht-Wahrnehmbare.

 

Cerith Wyn Evans (Llanelli, Wales, 1958, lebt und arbeitet in London). Der Künstler ist seit den achtziger Jahren international bei Einzel- und Sammelausstellungen vertreten. 2002 nahm er an der Documenta11 teil, 2003 vertrat er Wales bei der 50. Biennale in Venedig. Letzte Einzelausstellungen (Auswahl): Serpentine Sackler Gallery, London, TBA-21 Augarten, Wien (2013), Kunsthall Bergen (2011), Casa Luis Barragán, Mexico City (2010). Er ist mit dem anlässlich der Ausstellung „Light Lab”, 2005 angekauften Werk „Goodnight Eileen” from ‘Here to Go’ by Terry Wilson / Brion Gysin (1982) in der Sammlung Museion vertreten.

 

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine Edition.

 

 

 

 

Titelbild: Cerith Wyn Evans, E=C=L=I=P=S=E, 2015, Museion. Courtesy of the artist. Foto: Luca Meneghel