WS explora 1 / die Region “kulturell” Denken: Das Cultural Planning

20/10/2016
16.30 – 22.00 Uhr
Planen auf Grundlage der örtlichen kulturellen Ressourcen
Öffentlicher runder Tisch – in italienischer Sprache

21/10/2016
9.30 – 15.30 Uhr
Cultural Planning als Planungswerkzeug
Bildungsworkshop – Teilnahme nach Anmeldung

Finanzierungskrise, sozialer Ausschluss, Ungleichgewicht zwischen Zentrum und Peripherie, Konsum und Produktion, Format und Inhalt: Dies sind einige der aktuellen Herausforderungen, die ein Neudenken der  Kulturpolitiken nötig machen. Das sogenannte Cultural Planning kann ein zentrales Element im Umgang mit diesen Herausforderungen darstellen und zur Neuformulierung der Entwicklungsstrategie einer Region führen. In den 70er Jahren als eigenständige Disziplin angelegt, ist das Cultural Planning heute vor allem im angelsächsischen Raum verbreitet. Im Rahmen synergetischer Planungen, die die Perspektiven von Stadtentwicklern, Historikern, Soziologen, Kulturmanagern, Anthropologen, Künstlern und Kreativen berücksichtigen, schlägt diese Strategie eine Kartierung und eine Mobilisierung aller kulturellen Ressourcen eines Gebiets vor. Das Cultural Planning wird der Öffentlichkeit in Form eines Runden Tisches und eines Bildungs-Labs, geleitet von Franco Bianchini, vorgestellt.

Am Donnerstag 20. Oktober, lädt der runde Tisch die Öffentlichkeit dazu ein, sich mit unterschiedlichen Erfahrungen aus verschiedensten Regionen auseinanderzusetzen und dabei die zentrale Stellung kultureller Ressourcen für die Definition effizienter und nachhaltiger Entwicklungspolitiken zu diskutieren.
Im Anschluss: Besuch der Austellung Judith Hopf / Up und musikalischer Aperitif mit Candirù.

Eine Zusammenarbeit mit Weigh Station und Fondazione Fitzcarraldo.

Infos und Anmeldung: weighstation.eu