Som Supaparinya

Mo num en ts

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Som Supaparinya, Mo num en ts, video still. Courtesy of the artist.
31.03.2026

Mitte Mai eröffnet das Museion Mo num en ts, eine neue Ausstellung von Som Supaparinya (geb. 1973, Chiang Mai), präsentiert in Zusammenarbeit mit der Han Nefkens Foundation – Southeast Asian Video Art Production Grant 2024.

Supaparinya ist die Preisträgerin der Ausgabe 2024 des Grants, der im Gedenken an den vietnamesischen Künstler Dinh Q. Lê ins Leben gerufen wurde und Video-Künstler*innen aus Südostasien dabei unterstützt, ihre Praxis international weiterzuentwickeln. Aus einer Shortlist von acht Künstler*innen ausgewählt, überzeugte sie durch ihren rigorosen, forschungsbasierten Ansatz und die Fähigkeit, dokumentarische und experimentelle Formate zu verbinden, um dringliche sozialpolitische Themen zu behandeln.

Mo num en ts untersucht die Verflechtung von Umweltzerstörung in Südostasien mit Ideologien des Kalten Krieges und staatlich gesteuerten Entwicklungsnarrativen. Anhand von Archivmaterial und zeitgenössischer Forschung verfolgt Supaparinya, wie konkurrierende politische Visionen die Wahrnehmung von Fortschritt und nationaler Identität geprägt haben, und zeigt ökologische Zerstörung als sowohl materielle als auch symbolische Hinterlassenschaft.

Die Arbeit wird zudem in mehreren internationalen Institutionen gezeigt, darunter Sàn Art (Vietnam), Jim Thompson Art Center (Thailand), Hiroshima City Museum of Contemporary Art (Japan), Kunsthal Charlottenborg (Dänemark) und Rockbund Art Museum (China), und wird Teil der Museion-Sammlung, was das fortlaufende Engagement des Museums für Videokunst unterstreicht.

Som Supaparinya
Mo num en ts
14.05.2026 – 14.06.2026
Press Preview und Eröffnung: 14.05.2026
Kuratiert von Bart van der Heide
In Zusammenarbeit mit Han Nefkens Foundation – Southeast Asian Video Art Production Grant 2024